
Aktuelle Informationen der Kelheim Fibres GmbH
15. Mai 2013Kelheim Fibres zeigt die Vielseitigkeit von Viskosespezialfasern auf der diesjährigen Techtextil
Technische Textilien bieten neue Lösungsansätze für die Bedürfnisse der modernen Gesellschaft. Das Interesse an technischen Textilien nimmt dementsprechend stark zu. Mit einer Palette neu entwickelter, funktioneller Fasern bietet der bayerische Viskosefaserhersteller Kelheim Fibres den perfekten Rohstoff für eine große Bandbreite technischer Textilien, von Nonwovens bis zu Funktions-Bekleidung und von Sportswear bis zu Filtration.
Die neueste Entwicklung, Olea, ist die weltweit erste Viskosefaser mit eingebauter Hydrophobie. Olea vereint die typischen Eigenschaften von Viskose – wie z.B. Weichheit, Hautfreundlichkeit und Tragekomfort – mit einem wasserabweisenden Effekt und ist so ein ideales Material für funktionale Kleidung. Ein weiterer Vorteil: Der wasserabweisende Effekt ist dauerhaft und kann nicht ausgewaschen werden, da das Additiv direkt in die Fasermatrix eingebaut ist.
Im Gegensatz zu Olea bietet die Viskosepezialität Bramante deutlich höheres Absorptions- und Rückhaltevermögen als eine Standard-Viskosefaser. Charakteristisch für Bramante ist der segmentierte Hohl-Querschnitt; Bramante nimmt Flüssigkeit im Inneren der Faser auf, was ein Rückfeuchten minimiert – und das sogar unter Druck! Funktionale Textilien, Hygieneartikel oder waschbare Inkontinenzprodukte sind nur einige der Anwendungen, in denen Bramante zu einer Verbesserung des Endprodukts beitragen kann. Ebenfalls neu in der Produktpalette ist Danufil® CS, eine schwer entflammbare Viskosespezialität, die durch eine Kooperation mit dem insolventen finnischen Faserhersteller Avilon nach Kelheim gekommen ist. Vor allem auf dem US-Markt mit seinen strengen Feuerschutzbestimmungen findet sich die Faser häufig als Schutz-Vlies in Matratzen.
Mit Bramante, Olea und Danufil® CS bietet Kelheim Fibres Viskosespezialitäten für absolut unterschiedliche Anforderungen – und doch sind die drei Fasern nur Beispiele für die Vielseitigkeit der Kelheimer Produktpalette. Durch das Anpassen von Faserdimensionen und Querschnitten oder durch den Einbau funktionaler Additive in die Fasermatrix bedient sich das F&E-Team des Faserherstellers eines wertvollen Baukastens, mit dessen Hilfe maßgeschneiderte Lösungen für die individuellen Bedürfnisse des Kunden entstehen.
„Indem wir Fasern liefern, die das Endprodukt verbessern, generieren wir Mehrwert für unsere Kunden – und das ist unser wichtigstes Ziel“, so Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres. Zusätzlich zu den neuen Faserspezialitäten werden auch die etablierten Kelheimer Marken – wie die äußerst vielseitige Danufil®, die in einer breiten Palette technischer Anwendungen zu finden ist – ein wichtiges Thema auf der Techtextil sein.
19. April 2013
Kelheim Fibres erwirbt FR-Faser-Technologie von der insolventen Avilon
Kelheim Fibres, weltweit führender Hersteller von Viskose-Spezialfasern, führt seine Strategie konsequent fort und erweitert erneut seine Spezialitätenpalette: Die Bayern haben mit dem insolventen finnischen Faserhersteller Avilon ein Übereinkommen über den Erwerb von Know-how und Technologie für die Produktion von schwer entflammbaren Viskose-Stapelfasern getroffen. Die Fasern wurden bisher unter dem Namen Visil® vermarktet. In den späten 1990er Jahren hat Avilon, damals als Saeteri, mit der Herstellung von solchen Fasern Pionierarbeit geleistet. Die Fasern wurden entwickelt, um den Anforderungen des amerikanischen Möbel- und Heimtextilmarktes gerecht zu werden. „Der US-Markt ist mittlerweile abhängig von einer Versorgung mit FR-Fasern aus China.“, kommentiert Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres. „Das Übereinkommen mit Avilon ermöglicht es uns, die FR- Fasern zu perfektionieren, die auf dem Know-how und der Erfahrung des historischen Marktführers basieren, und damit eine verlässliche und qualitativ äußerst hochwertige Alternative zu asiatischen FR-Fasern anzubieten.“ Bereits im April wurden in Kelheim erste Betriebsversuche in Zusammenarbeit mit Avilon-Technikern erfolgreich abgeschlossen. Die Fasern unterlaufen derzeit eine Reihe von Tests. Erste Muster der neuen Faser werden voraussichtlich Anfang Mai für Kundenversuche verfügbar sein. Kelheim Fibres zeigt die vollständige Palette seiner Viskose-Spezialfasern vom 23. bis 25. April auf der IDEA in Miami.
05. April 2013
Kelheim Fibres auf der IDEA 2013: Diskrete Inkontinenz-Lösungen und wasserabweisende Viskosespezialitäten
In unserer alternden Gesellschaft steigt der Bedarf an diskreten Inkontinenzlösungen. Gleichzeitig wird aber auch das Entsorgungsproblem mit diesen Produkten immer dringlicher.
Kelheim Fibres, weltweit führender Hersteller von Viskosespezialfasern, hat eine Faser namens Bramante entwickelt, die herausragendes Absorptionsvermögen und extrem hohes Rückhaltevermögen mit den bekannten Vorteilen der Viskosefaser kombiniert: sie sind physiologisch unbedenklich, hautfreundlich und bestehen zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen – weswegen sie kompostierbar sind und in Verbrennungsanlagen schadstoffarm entsorgt werden können. Bramante ermöglicht die Herstellung von dünnen, diskreten, waschbaren und damit wieder verwendbaren Inkontinenzeinlagen – im Gegensatz zu ähnlichen Produkten, die oft unförmig und unbequem sind.
Sebastian Basel, Business Manager bei Kelheim Fibres, erklärt: „Charakteristisch für unsere neue Faser ist ihr hohler Querschnitt. Während in einem typischen Nonwoven die Flüssigkeit zwischen den einzelnen Fasern angelagert und so aufgenommen wird, speichert Bramante die Flüssigkeit in ihrem hohlen Inneren. Damit verfügt sie nicht nur über exzellentes Absorptionsvermögen, sondern auch über ein Rückhaltevermögen von 250 % im Gegensatz zu etwa 80 % bei Standardviskosefasern. Die Flüssigkeit bleibt im Inneren der Faser – sogar unter Druck. Dementsprechend bequem, trocken und sicher fühlt sich der Träger!“
Bramante wird bereits im industriellen Maßstab gefertigt – sie ist aber nur eine einer ganzen Reihe von neu entwickelten Spezialfasern, die Kelheim Fibres auf der diesjährigen IDEA in Miami präsentieren wird.
Eine weitere Neuheit aus Kelheim ist Olea, die erste Viskosefaser mit einem eingebauten wasserabweisenden Effekt. Wie alle anderen Viskosefasern ist auch Olea vollständig biologisch abbaubar und bietet damit eine umweltfreundliche Alternative für das Deckvlies von Hygieneprodukten wie zum Beispiel Babywindeln, Damenbinden oder Inkontinenzeinlagen.
Mit Olea ist es nun also möglich, durch und durch umweltfreundliche Hygieneprodukte herzustellen, die sich gleichzeitig höchster Qualität und Funktionalität verpflichten. Besucher der IDEA können sich am Stand Nr. 1657 live von den Eigenschaften von Olea überzeugen – Muster und Videomaterial zeigen hier eindrucksvoll die Effekte der Faserneuheit.
Neben den Neuheiten werden auch die lange bekannten Kelheimer Marken Danufil®, Galaxy® und Viloft® wieder Highlights auf der IDEA sein – schließlich ist Kelheim seit Jahren weltweit führender Lieferant von Viskosespezialfasern für die Tampon- und Hygieneindustrie. Darüber hinaus hat sich Kelheim Fibres einen Namen als einziger europäischer Lieferant für Viskosekurzschnitt für Papieranwendungen gemacht.
02. April 2013
FibreNewsPaper 01/2013:
A small amount of fibres can go a long way
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25. März 2013
Galaxy® - weltweit führende Tamponfaser auf neuen Wegen
Wie vielseitig die Einsatzmöglichkeiten der Viskosespezialitäten des bayerischen Faserherstellers Kelheim Fibres sind, beweist die patentierte Galaxy®. Sie ist die weltweit führende Viskosefaser für Tampons - und findet sich nun auch in einer Anwendung ganz anderer Art, nämlich in einem Solarpanel.
Das Solarpanel CarocellTM der australischen Firma F Cubed dient der Aufbereitung und Entsalzung von Wasser und soll weltweit den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen. Fast eine Milliarde Menschen müssen heute ohne sichere Trinkwasserversorgung auskommen. Das hat zur Folge, dass täglich etwa 10.000 Menschen - in der Mehrzahl Kinder - an Krankheiten sterben, die durch verschmutztes Wasser verursacht werden. Für sie will F Cubed mit CarocellTM eine Lösung anbieten. Entsprechend ist CarocellTM ein sehr einfaches System, das problemlos überall aufgestellt werden kann. Das verschmutzte Wasser wird durch Schwerkraft, Druck oder mittels einer Solarpumpe in das CarocellTM Panel dosiert und folgt dort dem natürlichen Zyklus von Verdampfen und Kondensieren. Das Ergebnis: CarocellTM produziert im Durchschnitt 15 Liter sauberes Wasser pro Tag und sogar bis zu 25 Liter und mehr an heißen Sommertagen. Das ist ausreichend, um den Bedarf einer einzelnen Familie zu decken - und das allein durch Sonnenenergie und ohne die Umwelt durch Chemikalien oder Treibhausgase zu belasten.
Dank des modularen Aufbaus kann CarocellTM als einzelnes Panel eingesetzt werden - oder aber als Multi-Panel der Wasserversorgung von ganzen Ortschaften oder der Reinigung von Industrie- oder Minenabwässern dienen.
Um CarocellTM so kostengünstig wie möglich und gleichzeitig äußerst effizient zu machen, haben die Entwickler besonders viel Aufmerksamkeit auf das Design und die im Panel verwendeten Materialien gelegt:
So besteht das Vlies im Inneren des Panels aus der Viskosespezialität Galaxy®. Ihre hervorragenden Flüssigkeitsaufnahme- und -verteilungseigenschaften bewähren sich nicht nur in Tampons: Die Faser mit dem charakteristischen trilobalen Querschnitt hat im Vergleichstest durch ein unabhängiges Institut auch die beste Wasserverteilung im Vlies gezeigt; gleichzeitig begünstigt die besonders große Oberfläche der Galaxy®-Faser die Verdunstung des Wassers.
Ein weiterer Vorteil: Kelheim Fibres liefert die Faser bereits spinngefärbt - so muss nicht nachträglich schwarz gefärbt werden, was insbesondere bei der relativ geringen benötigten Menge sehr aufwändig wäre.
CarocellTM Panels werden bereits in 23 Länder exportiert - mit steigender Nachfrage von Regierungen, NGOs und Unternehmen, die nach nachhaltigen und zukunftsfähigen Lösungen suchen.
08. Februar 2013
Kelheim Fibres erhält AEO C-Zertifikat
Kelheim Fibres ist besonders zuverlässig und besonders vertrauenswürdig. Was langjährige Geschäftspartner des Viskosefaserspezialisten aus eigener Erfahrung wissen, belegt nun das AEO-Zertifikat „Zollrechtliche Vereinfachungen“ (AEO C), das Kelheim Fibres nach gründlicher Prüfung durch die Zollbehörden erhalten hat.
Hintergrund dieser Zertifizierung ist die durch die zunehmende Globalisierung veränderte internationale Sicherheitslage – sie ist ein wesentlicher Baustein der Bemühungen der Weltzollorganisation (WZO), weltweite Rahmenbedingungen für ein modernes, effektives Risikomanagement in den Zollverwaltungen zu schaffen. So sollen die internationale Lieferkette abgesichert und Kriminalität wie Schmuggel, Fälschung und Terrorismus unterbunden werden. Prüfungskriterien sind dementsprechend die bisherige Einhaltung der Zollvorschriften, eine ordentliche Buchführung, der Nachweis der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sowie angemessene Sicherheitsstandards. Nach Bestehen der Prüfung kann Kelheim Fibres nun zollrechtliche Vereinfachungen in Anspruch nehmen; von der weniger aufwändigen Zollabwicklung profitieren wiederum die Kunden des Viskosefaserherstellers.
29. Januar 2013
Kelheim Fibres entwickelt OLEA: Die erste Viskosefaser mit eingebauter Hydrophobie
Der bayerische Viskosefaserspezialist Kelheim Fibres hat mit "Olea" die erste Viskosefaser mit eingebauter Hydrophobie entwickelt.
Im Gegensatz zur herkömmlichen Hydrophobierung schafft es Kelheim Fibres, durch den Einbau des wasserabweisenden Effekts in die gesamte Fasermatrix die typischen Eigenschaften der Viskosefaser zu erhalten. Dank dieser Einbindung während des Spinnprozesses ist der hydrophobe Effekt beständig und nicht auswaschbar. Das Hilfsmittel, welches zur Produktion von Olea verwendet wird, wird wie die Faser selbst aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen ~ so dass die gesamte Faser vollständig biologisch abbaubar ist.
Während Viskosefasern gewöhnlich für ihre hervorragende Absorptionsfähigkeit geschätzt werden, gibt es auch zahlreiche Anwendungen, die von der wasserabweisenden Olea profitieren können: "Olea ist eine umweltfreundliche Alternative für das Deckvlies von Hygieneprodukten wie zum Beispiel Babywindeln, Damenbinden oder Inkontinenzeinlagen, welches in direkten Hautkontakt steht. Um die Haut des Trägers zu schützen, muss dieses den Transport von Flüssigkeit in den Saugkörper gewährleisten. Dabei soll das Deckvlies selbst aber trocken bleiben", erklärt Dr. Philipp Wimmer aus dem F&E-Team der Kelheimer. "Olea bietet darüber hinaus Vorteile, sowohl für den Endanwender als auch für die Umwelt: Ersterer profitiert vom Komfort, der Hautfreundlichkeit und der besonderen Weichheit der Viskosefaser, letztere von der Tatsache, dass Olea die Herstellung von funktionellen Nonwovens aus 100 % Viskosefasern ermöglicht - welche damit auch vollständig biologisch abbaubar sind." Olea-Fasern sind für diese anspruchsvollen Anwendungen geeignet, da das Additiv von der FDA zugelassen ist. Die Palette der Kelheimer Viskosespezialitäten deckt nun die unterschiedlichsten Absorptionsgrade ab ~ von der wasserabweisenden Olea zu Viskosefasern mit einem Rückhaltevermögen von über 400 % - und bietet so eine umfassende Auswahl für die Nonwovens Industrie.
Gleichzeitig testet Kelheim Fibres Olea für textile Anwendungen. Die einzigartige Kombination der hydrophoben Eigenschaften mit dem für Viskosefasern typischen ausgezeichneten Feuchtigkeitsmanagement und hervorragendem Tragekomfort ist vor allem im Hinblick auf Sportswear und andere funktionelle Textilien sehr vielversprechend.
