
Archiv 2011
21. Dezember 2011FibreNewsPaper 04/2011: Merry Christmas!
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09. Dezember 2011
Kelheim Fibres präsentiert Leonardo
Mit der Vorstellung einer neu entwickelten Viskose-Spezialfaser präsentierte sich Kelheim Fibres auf der diesjährigen Specialty Papers Conference in Bad Nauheim.
Die Faser mit dem Namen Leonardo wurde mit speziellem Augenmerk auf Anwendungen im Papierbereich entwickelt und ergänzt damit diesen besonderen Teil der
Produktpalette der süddeutschen Viskosefaserprofis, die schon seit 2009 mit einer ganzen Reihe neuer "Papierfasern" von sich reden machen.
Leonardo zeichnet sich insbesondere durch ihren extrem flachen Querschnitt aus. Im Gegensatz zu vorherigen flachen Viskosespezialitäten erreicht Leonardo
in Breite und Dicke ein Verhältnis von 40 zu 1.
Gleichzeitig weist die Faser eine extrem gleichmäßige Oberfläche mit absolut parallelen Seiten auf sowie enorme Regelmäßigkeit im Querschnitt.
Leonardo kann bis zu dreimal dünner als reguläre flache Viskosefasern produziert werden. Die Dünne sowie die besonders gleichmäßige Oberfläche und die
dadurch veränderte Lichtbrechung bewirken zudem, dass die Faser transparent ist - ein ganz besonderes Attribut, das in verschiedenen Endanwendungen wie z.B.
Sicherheits- oder Filterpapiere von Vorteile sein kann.
Während sich generell durch die Beimischung von Viskosefasern Papiereigenschaften wie Dicke, Reißlänge, Durchreißwiderstand oder Porosität regulieren lassen,
haben Tests gezeigt, dass insbesondere Viskosefasern mit einem flachen Querschnitt einen darüber hinausgehenden positiven Einfluss auf die physikalischen
Eigenschaften von Papieren haben. Grund dafür ist die - im Gegensatz zur Verwendung von runden Standard-Viskosefasern - bessere Faserbindung. So lassen
sich mit den flachen Kelheimer Spezialfasern sogar reine Viskosepapiere herstellen; Dies ist mit Standardviskosefasern nicht möglich.
Die Papierfestigkeit profitiert außerdem vom Einsatz feinerer Fasern - auch hier ist Leonardo klar im Vorteil. Schließlich kann eine anionische
Modifizierung der Faser den Effekt im Papier noch verstärken.
Derzeit wird Leonardo auf ihre Anwendbarkeit in verschiedenen Endprodukten getestet. "Es gibt einige vielversprechende Projekte die wir hier verfolgen",
so Walter Roggenstein, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Kelheim Fibres. "Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden stellen wir
dabei sicher, dass wir wirklich praxistaugliche und marktfähige Lösungen anbieten können."
02. November 2011
Kelheim Fibres kündigt neue Faser an
Nach zwei sehr erfolgreichen Veranstaltungen in Chicago in den beiden letzten Jahren wird die Specialty Papers Conference nun zum ersten Mal in Europa stattfinden.
Kelheim Fibres, weltweit führender Hersteller von Viskosespezialfasern, nutzt die Gelegenheit um die neueste Entwicklung aus ihrem Hause, die Spezialfaser "Leonardo"
erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen.
Leonardo ergänzt die ohnehin schon breite Produktpalette, die die Kelheimer Faserprofis speziell auf Anwendungen im Papierbereich abgestimmt haben - weitere Details werden
allerdings vor dem Konferenzbeitrag von Dr. Ingo Bernt (F&E) nicht verraten.
Neben dem genannten Beitrag bietet die Kelheim Fibres GmbH interessierten Konferenzteilnehmern im Rahmen der Pre-Conference Tours die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von
der Spezialfaserproduktion und insbesondere vom Papiertechnikum der Bayern zu machen.
Mehr Informationen zur Pre-Conference Tour finden Sie unter
Mehr Informationen zur Pre-Conference Tour finden Sie unter: klicken Sie hier!
10. Oktober 2011
Chemiefasertagung Dornbirn - September 2011
"Sicherheit und Komfort" - Vortrag von Anemone Schmitsdorf
Zunehmend entwickelt sich auch in Deutschland ein Bewusstsein für mehr Brandschutz im privaten Sektor. Kleidung - und hier insbesondere natürlich Kinderkleidung - darf nicht
zur Gefahr für den Träger werden. Mit der Viskosespezialität Verdi bietet Kelheim Fibres nun eine selbstverlöschende Faser an, deren LOI (Limiting Oxygen Index) mit 25 über
dem von Baumwolle, Standard-Viskose oder Polyester liegt
Während andere Materialien oft chemisch behandelt werden müssen, um einen flammhemmenden Effekt zu erreichen, besteht Verdi vollständig aus cellulosischen Materialien und
bietet dem Träger neben dem eigentlichen Brand- bzw. Verbrennungsschutz den hervorragenden Tragekomfort der allen Viskosetextilien eigen ist - und ein gutes Gewissen im
Hinblick auf die Umwelt!
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie aus der Präsentation von Anemone Schmitsdorf, vorgestellt bei der diesjährigen Chemiefasertagung in
Dornbirn - klicken Sie hier!
"Cellulosefasern mit einer neuen Funktionalität" - Vortrag von Dr. Ingo Bernt
Mit der Entwicklung einer Reihe neuer Fasern hat der süddeutsche Viskosefaserproduzent Kelheim Fibres in den letzten beiden Jahren auf sich aufmerksam gemacht.
Ihre besonderen Funktionalitäten in Nonwovens-Produkten und daraus erwachsende mögliche Endanwendungen wurden vom Hohenstein Instituten im Rahmen eines Forschungsprojektes
detailliert und praxisorientiert untersucht.
Erste Untersuchungsergebnisse stellten Dr. Ingo Bernt (Kelheim Fibres) und Dr. Jan Beringer (Hohenstein Institut) auf der diesjährigen Chemiefasertagung in Dornbirn dem Publikum vor.
Insbesondere fielen dabei der positive Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften der Vliese, die deutlich erhöhte Absorptionskapazität sowie die das verbesserte Brandverhalten der Vliese auf.
Für detailliertere Informationen, sehen Sie hier die gesamte Präsentation.
13. September 2011
FibreNewsPaper 03/2011: 75 years - more than one reason to party
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02. August 2011
Kelheim Fibres präsentiert neue Funktionalitäten in Dornbirn
Mit zwei Vorträgen und einem Infostand präsentiert sich Kelheim Fibres auf der diesjährigen 50.
Chemiefasertagung in Dornbirn.
Der süddeutsche Viskosefaserspezialist, der in diesem Jahr selbst das 75jährige Firmenjubiläum feiert, gibt
dabei einen Einblick in sein Erfolgsrezept und zeigt eine breite Palette an maßgeschneiderten
Spezialfasern, mit denen ganz bestimmte Effekte im Endprodukt erzielt werden können.
In Zusammenarbeit mit den Hohenstein Instituten wurden die neuen Funktionalitäten besonders genau
unter die Lupe genommen, sowohl für Spezialtextilien als auch für die Anwendungsbereiche Papier &
Vliesstoffe.
Erfahren Sie mehr am 14.09. um 17.35 in Saal A ("Cellulosefasern für eine neue Anwendung", Anemone
Schmitsdorf) und am 15.09. um 9:25 in Saal A ("Cellulosefasern mit einer neuen Funktionalität", Dr. Ingo
Bernt).
Für weitere Informationen:
Matthew North
Commercial Director
Kelheim Fibres GmbH
Tel: +49 (0)9441 99-368
Email: matthew.north@kelheim-fibres.com
15. Juli 2011
Eröffnung neuer Umweltanlagen bei Kelheim Fibres
Im Rahmen eines offiziellen Festaktes zum 75-jährigen Jubiläum eröffnet der Bayerische Ministerprä-sident Horst Seehofer am 15. Juli 2011 zwei neue Umweltanlagen bei der
Kelheim Fibres GmbH.
Dabei handelt es sich zum einen um die WSA-Schwefelsäureanlage, die mit dem Tag der Eröffnung vom Anlagenlieferanten an den Faserhersteller als Betreiber übergeht, sowie um
den inzwischen drit-ten BIOHOCH-Reaktor, als Teil der biologischen Abwasserreinigung am Faserstandort.
Der BIOHOCH-Reaktor III verbessert die Situation des Standorts in Bezug auf sauberes Wasser.
BIOHOCH-Reaktoren fußen auf einer in Kelheim entwickelten und patentierten Technologie, die mitt-lerweile weltweite Verbreitung gefunden hat. Das Abwasser aus den Produktionsprozessen
wird in ihnen biologisch gereinigt und danach in den Fluss zurückgeführt. Durch spezielle Luftverteilersyste-me und eine geeignete Geometrie erreichen BIOHOCH-Reaktoren beste
Reinigungswerte bei gleich-zeitig geringem Raum-, Zeit- und Energiebedarf.
Mit Investitionskosten von insgesamt 6,5 Mio. Euro soll der neue BIOHOCH-Reaktor III notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten an den beiden anderen Anlagen ohne Produktionseinschränkung
ermöglichen; zudem soll er als Kapazitätsreserve Betriebssicherheit auch bei einer zukünftig steigen-den Produktion gewährleisten und einen insgesamt verbesserten Abbau bewirken.
Die neue WSA-Schwefelsäureanlage - mit einer Investitionssumme von rund 25 Mio. Euro - verbes-sert die Umweltsituation des Standorts in Bezug auf saubere Luft.
Als echte, prozessintegrierte Anlage verarbeitet sie nicht nur die schwefelhaltigen Abgase der Faser-produktion, die sich nur zum Teil direkt zurückgewinnen lassen, sie fungiert
dadurch auch als Abgas-reinigungseinheit. Sie produziert gleichermaßen mit Schwefelsäure einen der wichtigen Rohstoffe für die Faserproduktion sowie Hochdruckdampf aus
der dabei anfallenden Überschussenergie. Der Dampf wird in der Folge im Kraftwerk unter Stromgewinnung entspannt und reduziert damit deutlich den Verbrauch von fossilen Energieträgern
und damit von CO2-Emissionen am Standort.
Dr. Haio Harms, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kelheim Fibres GmbH, sieht in der Optimie-rung der Umweltsituation eine der größten Herausforderungen der letzten Jahre.
Er bezeichnet die modernen Technologien der Schwefelsäureanlage und des BIOHOCH-Reaktors als Musterbeispiele dafür, dass man mit innovativen Lösungen für Umweltschutzprobleme
die Belastungen für die Wett-bewerbsfähigkeit in Grenzen halten kann. Mit den neuen Anlagen steht das Faserzentrum heute an einem positiven Ausgangspunkt für die Zukunft.
Gleichzeitig kündigt Harms heute schon weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltsitua-tion an: So ist in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden ein Paket mit
einer Investiti-onssumme von rund 10 Mio. Euro erarbeitet worden, das in den nächsten Jahren noch einmal Abluft- und Lärmemissionen reduzieren soll. Auf dem freien Feld an der Westseite
des Werks sollen als Schallschutzmaßnahmen neue Hallen entstehen, die einen doppelten Nutzen darstellen: sie bieten einen Schallschutz für die umliegenden Wohnhäuser und neue
Lagerkapazitäten im Faserzentrum. In der Folge soll die hinter diesem Bereich stehende Freianlage lärmisoliert und mit leiseren und leis-tungsfähigeren Absorbern ausgestattet werden.
Auch diese Investition ermöglicht die Minderung der Geräuschemissionen und schafft gleichzeitig eine Kapazitätsreserve.
Darüber hinaus wird noch eine Vielzahl von weiteren Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Situa-tion bei diversen Schall- und Abgasquellen erfolgen.
Broschüre: 75 Jahre - Ein Brückenschlag von gestern nach morgen






Für weitere Informationen:
Mathias Lehrmann
Kelheim Fibres GmbH
Tel: +49 (0)9441 99-311
Email: mathias.lehrmann@kelheim-fibres.com
15. Juli 2011
Kelheim Fibres: Erster Schritt eines vierstufigen Investitionspaketes freigegeben!
Die Gesellschafter der Kelheim Fibres GmbH haben dem ersten Teil eines neuen, vierstufigen Investitionspaketes zugestimmt. Dies verkündete der Vorsitzende der Geschäftsleitung
der Kelheim Fibres GmbH, Dr. Haio Harms, im Rahmen eines Festaktes zur 75-Jahr-Feier des Faserherstellers.
Bei der Feier, die unter dem Motto „75 Jahre – ein Brückenschlag von gestern nach morgen” auch und gerade den Blick in die Zukunft des Faserstandortes Kelheim richten soll, unterstrich Harms,
welch positive Signale hier schon in den letzten Jahren gesetzt werden konnten: Mit der Bereitschaft wieder in neue Verfahren, in Innovation und neue Produkte zu investieren, konnte man erneut
am Ausbau eines technologischen Vorsprungs und einer starken Marktposition arbeiten.
Dazu wurden zwischen 2005 und 2010 bereits mehr als 100 Mio. Euro in den Standort investiert.
Das nun aufgelegte UEK-Programm („Umweltverbesserung, effizienz-steigernde Erneuerung und realisieren von Kapazitätsreserven”) beinhaltet im ersten Schritt und mit einer Investitionssumme von
rund 25 Mio. Euro die Modernisierung einer weiteren Spinnstraße auf den neuesten Stand der Technik. Hierdurch wird es möglich, Prozessabgase weitgehend direkt an der Quelle abzufangen.
Als weitere Umweltmaßnahme wird in eine neue, kombinierte Eindampf- und Kalzinierungsanlage investiert, die im Vergleich zu den bestehenden Anlagen 75% des Dampfverbrauchs einspart.
Gleichzeitig lösen sich durch diese Verbesserungen verschiedene Engpässe in der Produktion, wodurch bei Kelheim Fibres ab dem zweiten Quartal 2012 eine Faserkapazität von 91.000 Jahrestonnen möglich sein wird.
Mit drei weiteren Schritten „UEK 2 bis 4” - jeweils wieder mit rund 25 Mio. Euro angesetzt – ist geplant, in den kommenden Jahren die übrigen Spinnstraßen zu modernisieren und stufenweise in der
Summe auf eine Kapazität von etwa 122.000 Jahrestonnen zu kommen.
Ungeachtet der Anstrengungen, den Anteil von Spezialitäten im Produktportfolio weiter zu erhöhen, will Kelheim Fibres mit dieser Mengensteigerung die am Standort Deutschland vergleichsweise schon
hohen, aber voraussichtlich weiter steigenden Energiepreise, Umweltkosten, Verwaltungs-, Sicherheits- und Lohnnebenkosten auf höhere Mengen „verdünnen”, um die Wettbewerbsfähigkeit der Kelheimer
Fasern im internationalen Umfeld halten zu können.
Für weitere Informationen:
Mathias Lehrmann
Kelheim Fibres GmbH
Tel: +49 (0)9441 99-311
Email: mathias.lehrmann@kelheim-fibres.com
07. Juni 2011
Papiertechnikum ausgebaut
Kelheim Fibres, weltweit führender Hersteller von Viskosespezialfasern, hat sein hauseigenes Papiertechnikum erweitert.
Als Hersteller von funktionalen und maßgeschneiderten Spezialitätenfasern liegt ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit der Kelheim Fibres GmbH auf den Bereichen Forschung und Entwicklung.
Im Fokus der Entwicklungsarbeit stehen dabei neben der Faserentwicklung auch die daraus hergestellten Produkte. Zahlreiche in-house Pilot- und Technikumsanlagen erlauben den Kelheimer
Faserprofis die Verarbeitungssituation beim Kunden bzw. das Endprodukt realistisch nachzubilden und so ein wirklich umfassendes Verständnis für die Anforderungen des Kunden zu entwickeln.
Bei der Viskosefaserentwicklung für Spezialpapiere und Nassvliese steht Kelheim Fibres dabei schon seit geraumer Zeit ein eigenes Papiertechnikum zur Verfügung.
Um der steigenden Nachfrage in diesem Bereich gerecht zu werden, wurde dieses Technikum nun erweitert.

Auf der neuen Schrägsieb-Pilotanlage können Fasern aller Art, Zellstoffe und bei Bedarf auch unterschiedliche Additive zu Papieren mit Flächengewichten von 20 - 200 g/m2 verarbeitet werden.
Mit einem Inline Trockner ist auch die Herstellung größerer Papiermuster und die Verarbeitung von Bindefasern möglich.

Im neuen Technikum werden die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Papier-, Zellstoff- und Fasertechnik an der Universität Graz erarbeiteten Grundlagenergebnisse über das Verhalten von
Viskosefasern in der Papierstruktur sehr zeitnah in innovative Papierprodukte umgesetzt.

Gleichzeitig steht die neue Anlage auch Kunden für eigene Versuche zur Verfügung. Versuche auf großen Anlagen sind mit einem sehr hohen Kostenaufwand verbunden. Auf der neuen Pilotanlage
können Kunden in enger Zusammenarbeit mit den Kelheimer F&E Faserspezialisten erste Versuche bei der Entwicklung neuer Papiere durchführen und diese gemeinsam weiterentwickeln.
16. Mai 2011
FibreNewsPaper 02/2011: Expansion of our in-house Technical Centre
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02. Mai 2011
Kelheim Fibres präsentiert Viskosespezialitäten und ein neues Papiertechnikum auf der Zellcheming.
Maßgeschneidert für Papieranwendungen: Kelheim Fibres präsentiert Viskosespezialitäten und neues
Papiertechnikum auf der Zellcheming
Als einziger europäischer Hersteller von Viskose Short Cut für Papieranwendungen ist die Kelheim Fibres GmbH seit
langem eine feste Größe in der Papierindustrie.
Neue, ganz besonders auf die Bedürfnisse von Papierherstellern abgestimmte Spezialfasern bereichern nun das
Portfolio der bayerischen Faserfachleute.
Bellini zum Beispiel ist eine ultra-flache Faser, die sich vor allem durch ihr extrem hohes Selbstbindevermögen
auszeichnet.
Schon ein Zusatz von nur 5% Bellini-Fasern in einem Papier verleiht dem Endprodukt deutlich mehr Festigkeit und
Belastbarkeit. Tests der TU Graz* ergaben insbesondere eine mehr als doppelt so hohe Doppelfalzzahl; auch die Werte
für Bruchdehnung, Reißlänge und Durchreißwiderstand konnten jeweils um mehr als 20% gesteigert werden.
Bellini ist so ein idealer Partner für alle anspruchsvollen Spezialpapiere - aber auch im Hinblick auf den weltweit
steigenden Papierbedarf und die damit verbundene Notwendigkeit des Papier-Recyclings interessant: durch den Einsatz
von Bellini verbessern sich die Eigenschaften des Papiers, so dass durch den Einsatz der Kelheimer Spezialfaser der
Altpapieranteil in einem Recycling-Papier erhöht werden kann und gleichzeitig die Qualität des Endproduktes erhalten
bleibt - ein ökologisch wie ökonomisch reizvoller Aspekt.
Die Kelheimer Danufil®-Faser eignet sich aufgrund ihres einzigartigen Faserquerschnittes ganz besonders gut zur
Steuerung der Porosität eines Papiers.
So erreicht man - abhängig vom gewählten Zellstoff - bei einem Einsatz von 10% Danufil® in einem Papier eine
Verringerung der Papierdichte um 10% - gleichzeitig erhöht sich jedoch die Luftdurchlässigkeit (Porosität) nach
Bendtsen um fast 90%!
Danufil® findet ihren Einsatz also überall dort, wo ein schneller Austausch oder Durchtritt von Luft und Flüssigkeiten
erwünscht ist; klassische Anwendungsbereiche sind so z.B. Teefilterpapiere, Zigarettenpapiere, Filterpapiere,
Staubsaugerbeutelpapiere.
Neben Bellini und Danufil® präsentiert Kelheim Fibres auf der diesjährigen Zellcheming eine Reihe weiterer,
insbesondere für die Papierindustrie entwickelter Spezialfasern.
Dabei liegt der Fokus der Faserprofis vor allem auf maßgeschneiderten Neuentwicklungen, die in enger
Zusammenarbeit mit dem Kunden entstehen.
Zu diesem Zweck erweitert Kelheim Fibres auch das hauseigene Papiertechnikum. Auf der neuen Schrägsieb-
Pilotanlage können Fasern aller Art, Zellstoffe und bei Bedarf auch unterschiedliche Additive zu Papieren mit
Flächengewichten von 20 - 200 g/m2 verarbeitet werden. Mit einem Inline Trockner ist auch die Herstellung größerer
Papiermuster möglich. Die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Papier-, Zellstoff- und Fasertechnik an der Universität
Graz erarbeiteten Grundlagenergebnisse über das Verhalten von Viskosefasern in der Papierstruktur, werden damit
sehr schnell in innovative Papierprodukte umgesetzt. Selbstverständlich steht die Anlage in unserem Papiertechnikum
auch Kunden für eigene Versuche zur Verfügung.
Versuche auf großen Anlagen sind mit einem sehr hohen Kostenaufwand verbunden. Auf der neuen Pilotanlage können
Kunden in enger Zusammenarbeit mit den Kelheimer F&E Faserspezialisten erste Versuche bei der Entwicklung
innovativer Papiere durchführen und diese gemeinsam weiterentwickeln.
*verglichen wurde Papier aus Eukalyptus-Zellstoff mit 5% Bellini-Fasern mit einem Papier aus 100% Eukalyptus-Zellstoff
Für weitere Informationen:
Matthew North
Commercial Director
Kelheim Fibres GmbH
Tel: +49 (0)9441 99-368
Email: matthew.north@kelheim-fibres.com
14. Februar 2011
Fasern, die einfach mehr bieten:
Kelheim Fibres präsentiert Viskosespezialitäten mit Zusatzfunktion auf der INDEX
Lange schon ist der süddeutsche Hersteller von Viskose-Spezialfasern eine feste Größe als Lieferant einzigartiger
Faserlösungen für die Nonwovens-Industrie.
Umso mehr freut sich Matthew North, Marketing Director bei Kelheim Fibres, dass er zur diesjährigen INDEX in Genf
eine ganze Reihe neuer Produkte präsentieren kann. Besonders stolz sind die Kelheimer Faserspezialisten auf ihre
neuen Fasern mit Zusatzfunktionen.
"Wir haben die erste Viskosefaser mit einer Ionenaustauscherfunktion entwickelt. Eingesetzt in speziellen Papieren oder
Nonwovensartikeln kann sie schädliche Säuren aus allen Arten von Flüssigkeiten filtern - oder auch als
Wasserenthärter in Tee- oder Kaffeepads für einen besseren Geschmack des Getränks sorgen.", erklärt Matthew North
die Faser Poseidon, eine der Kelheimer Neuheiten.
Poseidons "Schwester" Deep-Dye ist eine kationisch aktivierte Viskosefaser, die durch ihre besonders hohe
Farbstoffaufnahmekapazität auffällt. Deep-Dye leistet ebenfalls hervorragende Dienste in Filtern - z.B. bei der
Entfärbung von Färbereiabwässern.
Daneben - und auch von besonderem Interesse für die Nonwovens-Industrie - gibt es extra saugfähige
Viskoseneuheiten, die dank ihrer verschiedenen Zusatzfunktionen, wie z.B. besonders guter Dispergierbarkeit, nicht nur
für das Endprodukt, sondern auch für den Verarbeitungsprozess viele Vorteile bieten.
"Diese Faserneuheiten sind das Ergebnis unserer konsequenten Strategie zur Entwicklung innovativer Spezialfasern. In
Zukunft werden Spezialitäten noch mehr an Bedeutung gewinnen. Sie machen den Unterschied: Sie können einem
Produkt neue Zusatzfunktionen verleihen oder den Verarbeitungsprozess effizienter und damit auch kostengünstiger
machen.", so Matthew North.
Gleichzeitig ist er überzeugt, dass innovative Fasern nur die Basis für weitere Entwicklungen in der Zukunft sein werden:
"Mehr und mehr werden maßgeschneiderte Fasern eine Rolle spielen, Fasern also, die ganz exakt auf die Bedürfnisse
des Kunden abgestimmt sind." Darauf ist das Kelheimer F&E-Team gut vorbereitet: Es arbeitet zusammen mit einem
internationalen Netz von Wissenschaftlern und hat vor Ort bemerkenswerte Testmöglichkeiten in Pilotanlagen, wie etwa
im hauseigenen Papiertechnikum. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden ist es den Kelheimern so möglich, die
Antworten auf ganz individuelle Anforderungen ihrer Kunden zu finden.
Neben den neuen Fasern sind auch die in der Branche bekannten Marken Danufil®, Galaxy® und Viloft®nonwoven ein
wichtiges Thema auf der INDEX. Schließlich ist Kelheim Fibres schon seit Jahren der weltweit führende Lieferant von
Viskosespezialitäten für die Tampon- und Hygieneindustrie.
Verschiedene Faserquerschnitte und eine breite Palette spezieller Fasereigenschaften sind die Kennzeichen des
ausgedehnten Produktportfolios von Kelheim Fibres.
Darüber hinaus hat sich Kelheim Fibres auch als einziger europäischer Hersteller von Kurzschnitt für die Papierindustrie
einen Namen gemacht.
Für weitere Informationen:
Matthew North
Commercial Director
Kelheim Fibres GmbH
Tel: +49 (0)9441 99-368
Email: matthew.north@kelheim-fibres.com
09. Februar 2011
FibreNewsPaper 01/2011: Kelheim Fibres participates in the CD Laboratory Programme
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